Das erste Bundesligajahr beginnt.
2010: Februar (8)
Gespeichert unter Fussball
Schlagwörter: brd, bundesliga, ddr, doku, Fußball, hansa, kapitalismus, ostseestadion, rostock, stasi, wende
Ein Blick knapp zwanzig Jahre zurück in die Geschichte des FC Hansa. Erinnert mich stark an diese Bilder hier, aber ist auch ganz geil, mal alte Bilder vom Vereinsgelände zu sehen.
Peinliche Gestalen en masse.
“Das Ostseestadion sieht jetzt aus wien Knast. Was ham we ausm Fußballsport überhaupt gemacht.”
PS: Der Kommentator kann Rostock nicht aussprechen.
Prokrastination
Februar heißt Semesterpause heißt Klausurenzeit. Heißt: keine Zeit. Nicht jedoch für mich, da ich richtig gar keinen Bock habe, mich dem Lernprozess zu stellen. Daher sprudelt dieser Blog in letzter Zeit besonders ergiebig und die Ideen wollen mir nicht ausgehen. Sogar die zweite Ausgabe des Kallendressers habe ich heute an einem einzigen Tag weggelesen. Sehr ausgereiftes Ultraheft aus Köln, was mir gegen Ende allerdings ein bisschen zu kleinbürgerlich daherkam. Trotzdem ab und zu Kulleraugen gekriegt aufgrund des Layouts und der gut gewählten Themenschwerpunkte. Anyways. Ich hab schon fast vergessen, was ich bloggen wollte. Es geht nämlich um einen neuen coolen Blog, namentlich unter AWESOME bekannt. Schon komisch, dass sich die Url erst jetzt unter den Nagel gerissen wurde. Trotzdem wird da reichlich Ästhetisches gebloggt, was ich nur befürworten kann. Daher gibt es AWESOME jetzt in der Linkliste.
Hier ein Beispiel der Fundstücke, die sich auf diesem Blog versammeln:
Prokrastination: die Angewohnheit, notwendige, aber unangenehme Arbeiten immer wieder zu verschieben, statt sie zu erledigen.
Und jetzt sag noch einmal jemand, Weblogs würden die Qualität des Journalismus senken. Ha!
Deutsch als Fremdsprache
2010: Februar (5)
Gespeichert unter Musik, Netz
Schlagwörter: cover, deutsch, fremdsprache, funny van dannen, Musik, saufen
what the fuck is wrong with german people?
2010: Februar (4)
Gespeichert unter Netz
Schlagwörter: israel, schuld, antisemitismus, von der landkarte getilgt werden, entschuldigung, israel muss, israel hat, israel ist, juden, judentum
OSTEN!
2010: Februar (4)
Gespeichert unter Leben
Schlagwörter: bananen, fotografie, fotos, kaufhalle, keziban, lieferschwierigkeiten, mecklenburg-vorpommern, osten, schnee, supermarkt, winter
eingeschneit

Destination: Death or Better days (Modern Life Is War)
2010: Januar (29)
Gespeichert unter Musik
Schlagwörter: destination death or better days, hardcore, hc, lyrics, modern life is war, music, Musik
We’ve been climbing uphill together for three years and counting. Life kicks us when we’re down, but we — we just keep trying. What else can we do? Dwell on the past and it will bury you. But it’s getting harder to look ahead, with all these conflicting thoughts in my head. The days are too dark and they last too fucking long. That’s why we made a promise. That’s why we carved it in stone. And where it was wirtten, is where it will fucking stay. It’s the sword that we will live by, even if it means we have to die this way.
Destination: Death or Better days. Destination: Death or Better days. Destination: Death or Better days.
When we’ve had enough, we’ve had enough. There’s something inside of us that can’t be touched.
We are, we are… We are unbreakable. We are, we are… We are unbreakable. We are, we are… We are unbreakable. We are, we are… We are unbreakable. We are, we are… We are unbreakable.
This it where it ends. I’m putting my foot down. I’m sick of second guessing and I’m fucking sick of falling down. Rock bottom is a beautiful start. We’re rising up to show the world our scars, from a former life that we’d rather not hide. This is our time.
Destination: Death or Better days. Destination: Death or Better days. Destination: Death or Better days.
Destination…
Dicke Eier sind was Tolles…
2010: Januar (28)
Gespeichert unter Netz
Schlagwörter: österreich, bundesheer, frauen, krieg, militär, panzer, rote armee, sexismus, werbung
Fünfundsechzig Jahre.
2010: Januar (27)
Gespeichert unter Leben
Schlagwörter: antisemitismus, auschwitz, befreiung, deutschland, faschismus, konzentrationslager, kz, rote armee, zweiter weltkrieg
Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit. Zuvor versuchte die SS auf ihrem Rückzug, die Beweise für den Massenmord zu vernichten. Jedoch fand die sowjetische Armee über neuntausend unversorgte, misshandelte Gefangene vor. Ebenso weitere Spuren der Todesmaschinerie, wie etwa zehntausende Schuhpaare, Tonnen menschlichen Haares und unzählige Kleidungsstücke. Im Lagerkomplex Auschwitz-Birkenau wurden während des zweiten Weltkrieges weit über eine Million Menschen ermordet.

Hierzu wird heute um 20Uhr im Café Median der Film Die Grauzone gezeigt. Dort geht es um den Aufstand des Sonderkommandos im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau.
Von heute an leben wir ewig.
2010: Januar (23)
Gespeichert unter Musik
Schlagwörter: album, arne zank, besprechung, bitte oszillieren sie, die folter endet nie, dirk von lowtzow, gift, im zweifel für den zweifel, jan müller, lyrics, Musik, rezension, rick mcphail, schall und wahn, tocotronic, tracklist, welt online

Gestern Abend wurde es aufgrund von nächtlichem Treiben dann doch nichts mehr mit der CD-Besprechung. CD — Moment. Ich bin tatsächlich am Erscheinungstag eines Tonträgers zum Elektrogroßmarkt gerannt und habe mutig ins Regal “Neuerscheinungen” gegriffen, an der Kasse sogar bezahlt. Merkwürdig, definitiv. Aber das Objekt der Begierde war durchaus lange erwartet und erschien lohnenswert; das neue Tocotronic-Album, “Schall und Wahn”.
Als allererstes ist mir das Artwork eine Erwähnung wert. Extrem simpel und in meinen Augen sehr hübsch sind Cover und Booklet gestaltet. In selbigem wurden meinerseits vor dem Hören auch gleich die Texte verschlungen, welche von faszinierend bis mitreißend sehr viel zu bieten haben.
Die entsprechend hohen Erwartungen an die Songs sollten nicht enttäuscht werden. Gleich zu Beginn kriegt man mit Eure Liebe tötet mich ein achtminütiges Monument vor die Ohren gesetzt. Wer nicht auf die ganz langsamen Sachen steht, wird das Ding wohl nicht unbedingt rauf und runter hören. Typischerweise lädt es aber doch so sehr zum Gedanken verlieren ein, dass ich jedenfalls mich nicht ganz der Faszination entziehen kann.







